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Die Handlung mutet anfangs recht cryptisch an - vielleicht auch, weil ich ihn mir in OF angesehen habe - nach der ersten halben Stunde (subjektiver Schätzwert, ich hab nicht auf die Uhr gesehen), beginnt sich die Handlung vor dem Zuseher auszubreiten. Ich hielt Will Smith, der sich im Film Ben nennt, zuerst für jemanden, der von einer höheren Instanz dazu aufgefordert wurde, das Leben von Sieben Menschen zu verändern. Als höhere Instanz schwebte mir etwas göttliches vor, vielleicht auch einfach nur eine Regierungsbehörde. Warum sonst sollte ein Mann, der offenbar alles in seinem Leben erreicht hat, sieben wildfremde Menschen aufsuchen?
Leider komme ich beim Nachzählen nur auf 5 Menschen, ich vermute das liegt daran, dass mir der Schlussdialog etwas entgangen ist. Wenn am Ende eines Films schnell die Auflösung erklärt wird, brauch ich meistens ein zweites Mal, bis mir die Bedeutung einer jeden Dialogzeile klar wird.
Zu der Handlung will ich eigentlich nicht viel sagen, mir sind Überraschungen lieber.
Fazit: Ein trauriger Film, der zum Nachdenken anregt und auf jeden Fall einen Kinobesuch wert ist. Wem "Das Streben nach Glück" gefallen hat, ist vom neuesten Smith-Streifen sicherlich genauso begeistert. Übrigens: die Ähnlichkeiten der Stimmungen im Film mögen auch daran liegen, dass beide Filme den selben Regisseur ihr eigen nennen: Gabriele Muccino (link zur IMDb Database).
Am Freitag zog mich etwas ins Kino - ich bin mir nicht ganz sicher, was es war. Zum Teil lag es wohl an Hauptdarsteller Will Smith, der normalerweise für überdurchschnittlich intelligente bzw. unterhaltsame Actionfilme steht.
Dies erhoffte ich mir auch von Hancock.
In meinen Augen ist der Filme eine Enttäuschung. Der Trailer informiert einen darüber, dass Hancock ein Superheld ist, der durch Rettungseinsätze mit hohen finanziellen Schäden die Öffentlich gegen sich bringt. Durch einen Zufall gerät er an einen gutherzigen PR-Manager, der sich zum Dank seiner Lebensrettung aufmacht, das Image von Hancock zu verbessern. Ich erlaube mir und verrate hier mal das unglaubliche Ende: denn zufälligerweise hat die Ehefrau des PR-Managers auch Superkräfte. Am Krankenbett von Hancock (wohl doch nicht so unverwundbar...) enthüllt sich, dass sie von Gott als Paare geschaffen wurden. Um sich lieben zu können und gemeinsam das Altwerden erleben zu können, verlieren die Helden ihre Kräfte sobald sie sich näher kommen. Und das passiert ständig, so ungefähr seit 3000 Jahren, immer wieder.
Am Ende trennt sich Hancock von der wiedergefunden Liebe damit sich diese um das Kind des PR-Managers kümmern kann und der unbesiegbare Will Smith weiterhin die Menschheit vor sich selbst schützen kann.
Fazit: Abgesehen von der traurigen Hollywoodgeschichte, war ich extrem enttäuscht von der Bildqualität. Im Kino empfand ich das Bild oft mehr als unscharf und pixelig - keine Ahnung ob das am Film oder am Kino lag, jedenfalls unangenehm. Ebenfalls haarsträubend waren die Special Effects und die Kameraführung. Ich weiß ja, dass es in Mode gekommen ist die Umgebung besonders schnell durch Explosionen zu vernichten, meine Augen kommen da jedoch regelmäßig nicht mit. Mir wurde jedes Mal schwindlig weil ich nicht wusste, ob ich mich auf umliegende Explosionen oder auf den durch Kameraumkreisten Smith konzentrieren sollte.
Bei diesem Film kann man getrost auf die TV-Premiere warten.